Studierbarkeit des Studiengangs

Im Weiterbildungsstudium "Schulmanagement und Qualitätsentwicklung" (international anerkannter Master of Arts) werden in vier Semestern die Studieninhalte durch renommierte Bildungsforscher, Didaktiker und Trainer im Blended-Learning-Verfahren angeboten. Die Inhalte werden in Studienbriefen, Webinaren und Präsenz-Veranstaltungen vermittelt. Studierende aus dem Ausland brauchen zu keiner Präsenz-Veranstaltung nach Kiel anzureisen, sind aber selbstverständlich jederzeit herzlich Willkommen.

Der Studiengang ist berufsbegleitend konzipiert. Mit durchschnittlich 15 Leistungspunkten pro Semester ist ein Workload kalkuliert, der im Rahmen der Berufstätigkeit leistbar ist. Es werden zwei Praktika (je 5 Tage à 8 Stunden) absolviert und Praktikumsberichte verfasst. Ein Praktikum kann durch eine Fortbildung (mindestens 24 Stunden Präsenzzeit) zum Thema „Schulrecht“ bei dem jeweils zuständigen Bundesland abgeleistet werden. Die zentralen Inhalte der Fortbildung und Fallbeispiele zu schulischen Rechtsfragen müssen im Rahmen des Praktikumsberichts erörtert werden. Die Masterarbeit kann im dritten Semester begonnen werden, so dass die höhere zeitliche Belastung im vierten Semester reduziert werden kann. Schleswig-Holstein: Nach Abschluss des Masterstudienganges und der beiden Trainings zur Vorbereitung auf Schulleitungsaufgaben zum Thema Recht können Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schleswig-Holstein im IQSH die Ausstellung einer TVaS-Abschlussbescheinigung beantragen.

Anerkennung des Studiengangs

In Nordrhein-Westfalen wurde von der Bezirksregierung Münster der Weiterbildungsstudiengang der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel „Schulmanagement und Qualitätsentwicklung“ (Master of Arts) als Ersatz für die „Schulleitungsqualifizierung“ (SLQ) anerkannt. Da solche Anerkennungen bundesland- und teilweise bezirksspezifisch erteilt werden, bitten wir alle Interessenten und Studierenden sich an die zuständigen Stellen im Bundesland zu wenden. In Schleswig-Holstein ist der Masterabschluss als Ersatz für das „Training zur Vorbereitung auf Führungsaufgaben“ (TVaS) anerkannt. Schulrechtsveranstaltungen können im Rahmen eines Praktikums absolviert werden. Diese Anrechnungsmöglichkeit besteht für Studierende aus allen Bundesländern.

„Zum Nachweis einer Qualifizierungsmaßnahme für die Bewerbung für das Amt des Schulleiters bzw. der Schulleiterin im Land Berlin können Qualifizierungsmaßnahmen anderer Anbieter oder anderweitig erworbene vergleichbare Kompetenzen anerkannt werden, sofern sie den Vorgaben der entsprechenden Verwaltungsvorschrift über die Qualifizierung von Lehrkräften, die ein Amt als Schulleiterin/Schulleiter anstreben, gleichwertig sind.

Universitäre Studiengänge im Bereich Schulmanagement erkennt die für Bildung zuständige Senatsverwaltung in der Regel als gleichwertig zum Pflichtangebot des LISUM Berlin-Brandenburg an, sofern der entsprechende Nachweis in Form eines Zertifikats erbracht wird. Dies gilt auch für den Masterstudiengang der Universität zu Kiel. Notwendig ist jeweils ein schriftlicher Antrag zur Anerkennung der Gleichwertigkeit.“ Die anerkennende Stelle liegt bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft,

Blended Learning

Die Studierbarkeit wird insbesondere durch das Konzept des Blended-Learning sichergestellt, das sich durch eine Mischung von

  • Selbstlernen und theoretischer Vertiefung,
  • Vorlesung (Präsenzphase),
  • Diskurs (Präsenzphase, E-Learning),
  • Trainings (Präsenzphase, E-Learning),
  • Formen der kollegialen Supervision (Präsenzphase, E-Learning),
  • Fallstudien und -bearbeitung (Präsenzphase),
  • Gruppenarbeit (Präsenzphase, E-Learning) und
  • Präsentationen (Präsenzphase, E-Learning),

auszeichnet.
Beim Blended Learning handelt es sich um „Präsenzphasen, in denen sich Lernende und Lehrende gemeinsam, gleichzeitig am selben Ort mit Lehrinhalten auseinandersetzen“ und „Onlinephasen, in denen Lernende sich zeit- und ortsunabhängig in individuellen Lernprozessen mit Inhalten, die in verschiedensten Formen online zur Verfügung stehen, beschäftigen“ (nach Langgner, D. (2014). Blended Learning. Auftrag, Chance und Benefit.)

Zeitlicher Ablauf des Studiums im Sinne des Blended-Learnings

Das Studium wird zum Sommer- oder Wintersemester aufgenommen und beginnt mit einem Webinar zur Einführung in den Studiengang im Allgemeinen und zur Vorbereitung der ersten Präsenzphase.

Nach dieser Informationsveranstaltung folgt eine Phase des Selbststudiums der Studienmaterialien der Folgemodule.

Die Präsenzphasen werden generell für die inhaltliche Bearbeitung des jeweiligen Moduls im Überblick genutzt.

Nach den Präsenzphasen folgen Webinare zur Vertiefung der behandelten Inhalte aus der Präsenzphase, zur Diskussion der Arbeits- und Übungsaufgaben sowie zur Vorstellung und Diskussion von Studien der Studierenden.
Die Webinare dienen außerdem der Erörterung von Einsendeaufgaben, die zwischen Präsenzphase und Modulprüfung von den Studierenden zu verfassen sind, und der Vorbereitung auf die abschließenden Modulprüfungen zum jeweiligen Ende des Moduls.

Webinare / Online-Seminare

Die Online-Seminare sind interaktive live-Veranstaltungen, die von den Lehrenden des jeweiligen Moduls persönlich für Ihre Kohorte durchgeführt werden. Die Teilnahme ist verbindlich.

Klausur online

Alle Klausuren finden online statt. Sie erhalten auf dem Lern-Management-System „Moodle“ Zugriff auf die Klausur-Datei zum Zeitpunkt der Anfertigung, z. B. 02.05. 18:30 (CEST). Sie schreiben die Klausur und laden dann die fertige Datei spätesten um 19:35 wieder auf Moodle hoch. Zum Abschluss der Klausur wird ein kurzer mündlicher Teil der Klausur absolviert, indem Sie z. B. den letzten Satz Ihrer Klausur einsprechen, das wie folgt funktioniert:

Leistungs-Punkte bzw. ECTS-Punkte (European Credit Transfer System)